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Seehunde

Hier erfahren Sie in Kurzform Wichtiges über die Biologie der Seehunde:

Systematic: Klasse: Säugetiere, Ordnung: Raubtiere, Unterordnung: Wasserraubtiere, Familie: Hundsrobben, Gattung: Seehund, Art: Gemeiner Seehund (Phoca vitulina).
Merkmale: Im Gegensatz zum Seelöwen kein sichtbares äusseres Ohr, zudem können Seehunde die Hinterbeine nicht unter den Körper bewegen. Körperlänge bis 200 cm, ein Gewicht bis 100 kg, Weibchen sind kleiner als Männchen. Fellfarbe von grauweiss bis sandfarben. Kopf kurz und rund, Nase zum Tauchen aktiv verschliessbar.
Lebensraum: Küsten von Atlantik und Pazifik, aber auch küstennahe Flüsse. Seehunde lieben seichtes Wasser an sandigen Küsten und Sandbänke.
Feinde: Hai, Schwertwal, Walross, Mensch.

Nahrung: Fische, Tintenfische, junge Krabben.
Lebensweise:Sie sind gesellig, kleine, variable Gruppen ohne ausgeprägtes Sozialgefüge. Seehunde tauchen normalerweise 5-10, maximal 45 Minuten. Sie sind hervorragende Schwimmer, erreichen hohe Geschwindigkeiten und sind sehr wendig.
Fortpflanzung: Seehunde paaren sich im Hochsommer und bringen nach 11 Monaten Tragzeit meist an Land ein Junges zur Welt; dieses trinkt nur max. 6 Wochen Muttermilch und wird mit 3-5 Jahren geschlechtsreif.
Lebenserwartung: bis 40 Jahre
Schutzstatus: Die Bestände sind rückläufig. Durch Bejagung, Unfälle mit Fischernetzen und Gewässerverschmutzung ist die Art potentiell gefährdet.

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